Das Baka Projekt

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Pater Sergio Janeselli, zusammen mit einigen Technikern, erklärt einer Besucherin wofür die Pflanzungen des Projekts benutzt werden Ursprünglich beschafften sich die Baka ihre Nährstoffe aus den Reichtümern des tropischen Regenwaldes und dem Fleisch der Waldtiere, die sie bei der Jagd erlegten. Die systematische Abholzung des Regenwaldes in den letzten Jahren, der Ausbau der Strassen, die den Abtransport des Tropenholzes erleichtern sollen und intensive Jagd durch kommerzielle Jäger hat die Bestände massiv verringert, den tradtionellen Lebensraum und die Lebensgrundlage der Baka so gut wie zerstört.

Das Projekt führt Kurse durch, um die Baka an den gezielten Anbau essbarer Feldfrüchte heranzuführen, statt von dem leben zu wollen, was die Natur ihnen anbietet. Sie lernen so das Anlegen von Feldern und den Anbau von Feldfrüchten wie Sojabohnen, Mais, Maniok, Makabo und Erdnüssen. So müssen die Baka-Familien ihre Essgewohnheiten zwar langfristig umstellen, der Anbau dieser Feldfrüchte garantiert ihnen jedoch auf lange Sicht ihre Ernährung.

Zur Ausbildung der Baka wurde eine Landwirtschaftsschule eingerichtet. Dort errichten vom Projekt angestellte Fachleute Pflanzungen in der nahen Umgebung der Baka-Siedlungen. Die Baka können dann selbst in diesen Pflanzungen arbeiten und so erlernen wie man die Pflanzung anlegt, sie unterhält und schliesslich erntet. Dann können sie bei ihren Siedlungen selbst eigene Felder anlegen. Die dafür notwendigen Werkzeuge und Geräte wie Macheten, Spaten und Schubkarren sowie Saatgut und Setzlinge werden ihnen vom Projekt zur Verfügung gestellt, damit sie in den Lichtungen Felder anlegen können.

Andere Aktivitäten des Projekts: Gesundheit und Hygiene  ·  Erziehung und Ausbildung

 

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